Je günstiger, desto besser? Nicht, wenn es um Versandkosten geht!
Ein Vertrag mit einem kostengünstigen Paketdienst scheint zunächst die beste Wahl – bis etwas schiefläuft. Dann musst du dich von einem Tag auf den anderen mit Verspätungen, Beschwerden und Unterbrechungen herumplagen, die die Frage aufwerfen: Was ist passiert?
Wenn dir dieses Szenario bekannt vorkommt, dann sieh dir unser kurzes Video an – denn die echten Versandkosten sind oft viel höher als der Grundtarif:
In diesem Blogartikel erklären wir dir, was genau Total Cost of Shipping (TCS) – auf Deutsch auch ‘Gesamtversandkosten’ – ist, welche versteckten Faktoren deine Gewinnmarge beeinflussen und wie du deinen Versand profitabler gestalten kannst.
Das erwartet dich in diesem Guide:
- Versteckte Versandkosten
- Was ist Total Cost of Shipping?
- Diese Faktoren beeinflussen die Total Cost of Shipping
- 4 Strategien für weniger Total Cost of Shipping
- Beispiele aus der Praxis
- Günstige Tarife vs. Total Cost of Shipping – Ein Vergleich
- Fazit
Versteckte Versandkosten
Viele Onlinehändler denken, mit dem günstigsten Paketdienst könnten sie ihre Ausgaben so gering wie möglich halten. Doch vermeintlich budgetfreundliche Raten sind oft mit versteckten Kosten verbunden, die sich auf deinen Gewinn auswirken können.
Die Wahrheit hinter günstigen Tarifen
Kostengünstige Paketdienste bringen nicht selten unerwartete Probleme mit sich, wie beispielsweise:
- Unzuverlässige Lieferungen: Verspätungen, nicht eingehaltene SLAs (Service-Level-Agreements) und ungelöste Kundenbeschweren unterbrechen deinen Workflow und schädigen den Ruf deines Unternehmens.
- Überlasteter Kundenservice: Lieferprobleme führen zu mehr WISMO-Anfragen („Wo ist meine Bestellung?“), die deine Ressourcen verschwenden und dein Team unnötig belasten.
- Unbemerkte Rechnungsfehler: Fast 20 % aller Rechnungen von Paketdiensten sind fehlerhaft und verursachen Mehrkosten, die sich negativ auf dein Budget auswirken.
- Betriebliche Risiken: Wenn du dich auf einen einzigen Paketdienst verlässt, ist dein Unternehmen anfällig für Serviceausfälle, Preiserhöhungen und Kapazitätsengpässe während der Peak Season.
Weitere Auswirkungen auf dein Business
Versteckte Kosten schmälern nicht nur deinen Gewinn, sondern beeinflussen dein gesamtes Unternehmen:
- Weniger Kundenvertrauen: Schlechte Liefererfahrungen frustrieren deine Kunden und wirken sich auf die Loyalität aus.
- Langfristig höhere Ausgaben: Günstige Raten werden schnell durch ineffiziente Workflows und Extrakosten zunichtegemacht.
- Verpasste Wachstumschancen: Ohne eine optimierte Versandstrategie kannst du dein Business nur schwer skalieren oder das Kundenerlebnis verbessern.
Wie du siehst, ist ein niedriger Grundtarif vielleicht verlockend, kann aber schnell sehr teuer werden. Aber wenn du die Nachteile kennst (und das tust du jetzt!), kannst du eine stärkere Strategie verfolgen – und sparst dabei mehr als nur ein paar Cents.
Was ist Total Cost of Shipping?
Total Cost of Shipping (TCS) ist eine Strategie, mit der du deine tatsächlichen Versandkosten ermittelst – inklusive versteckter Gebühren. Es geht also nicht nur um den Grundtarif, sondern um alle Faktoren, die sich auf deine Ausgaben, Effizienz und die Kundenzufriedenheit auswirken.
Total Cost of Shipping beinhaltet in der Regel:
- Grundtarife für den Versand: Die Kosten, um Pakete von A nach B zu befördern.
- Paketdienst-Performance: Kennzahlen wie SLA-Compliance, Zustellquote und Ausnahmefälle, die sich auf Kosten und Kundenvertrauen auswirken.
- Kundenservicekosten: Ausgaben für die Bearbeitung von WISMO-Anfragen und die Lösung von Lieferproblemen.
- Rechnungsgenauigkeit: Versteckte Mehrkosten und Abrechnungsfehler, die deine Ausgaben unnötig in die Höhe treiben.
- Betriebsrisiken: Abhängigkeit von einem einzigen Paketdienst, die dich anfällig für Unterbrechungen, Preiserhöhungen oder Kapazitätsengpässe macht.
Deshalb sind die Total Cost of Shipping so wichtig
Die TCS-Strategie verschafft dir einen kompletten Überblick über deinen Versandbetrieb und hat mehrere Vorteile:
Mehr Transparenz: Du findest alles über deine Versandkosten heraus, sowohl offensichtliche als auch versteckte Beträge.
Weniger Ineffizienzen: Erfahre mehr über teure Faktoren wie Verzögerungen, hohe Supportkosten und suboptimale Routen.
Klügere Entscheidungen: Nutze präzise Versanddaten, um die besten Paketdienste zu finden, Prozesse zu optimieren, bessere Raten auszuhandeln und unnötige Kosten zu vermeiden.
Diese Faktoren beeinflussen die Gesamtversandkosten
Wie bereits erwähnt, decken die Gesamtversandkosten oder auch Total Cost of Shipping mehr als den Grundtarif ab – sie bestehen aus versteckten Kosten, die dein Business weniger profitabel machen.
Sehen wir uns jetzt genauer an, welche Faktoren am wichtigsten sind und welche Auswirkungen sie auf deine Effizienz haben können.
1. Performance von Paketdiensten
Ein zuverlässiger Paketdienst ist entscheidend für einen reibungslosen Versandprozess. Leider wird dieser Aspekt bei der Suche nach dem günstigsten Tarif oft vernachlässigt. Dann kann es schnell passieren, dass verspätete oder verschobene Lieferungen oder Adressfehler deine Kunden verärgern und Abläufe ins Stocken bringen! Tatsächlich sind Lieferverzögerungen mit 35,94 % die häufigste und folgenschwerste Herausforderung beim Versand.
Solche Ereignisse können große Auswirkungen auf den restlichen Betrieb haben: Kundenanfragen häufen sich, manuelles Tracking kostet dein Team wertvolle Zeit, und Ersatzlieferungen verringern deine Marge. Da es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, wird eine Art Kettenreaktion ausgelöst, die die Kosten im gesamten Unternehmen in die Höhe treiben.
Außerdem kann es passieren, dass du das Vertrauen deiner Kunden verlierst, wenn deine Paketdienste unzuverlässig sind. Eine verspätete Lieferung ist nicht nur ärgerlich, sondern wirkt sich auch direkt darauf aus, wie ein Kunde deine Marke wahrnimmt. Du solltest daher regelmäßig überprüfen, ob deine Paketdienste ihre Lieferversprechen und die vereinbarten Zustellraten einhalten, um Schwachstellen aufzudecken. Ansonsten riskierst du viele unzufriedene Kunden, die zur Konkurrenz abwandern.
2. Kosten für den Kundensupport
Anfragen zu Lieferungen (WISMO) sind eine versteckte Kostenfalle für dein E-Commerce-Business. Im Schnitt führen 2–8 % der Sendungen zu solchen Anfragen – und jede Anfrage kostet dich rund 11 € in der Bearbeitung. Noch dazu wird dein Kundenservice-Team belastet und hat weniger Zeit für wichtigere Aufgaben.
Für Onlineshops mit einem höheren Versandvolumen summieren sich diese Zahlen schnell. Stell dir vor, du verschickst jeden Monat 50.000 Pakete. Wenn 4 % davon zu einer WISMO-Anfrage führen, sind das 2.000 Tickets und mehr als 7.000 € an Supportkosten pro Monat.
Das Schlimme daran: Viele dieser Anfragen entstehen durch vermeidbare Probleme, wie unklare oder fehlende Lieferupdates. Das führt zu Frust bei deinen Kunden und setzt dein Team unter Druck.
Wie du siehst, haben WISMO-Anfragen einen großen Einfluss auf deine Effizienz, die Kundenzufriedenheit und letztendlich auch deinen Umsatz.
3. Inkorrekte Rechnungen
Die Rechnungen deiner Paketdienste sehen vielleicht „okay“ aus, enthalten aber nicht selten inkorrekte Beträge, die du dir hättest sparen können. Tatsächlich haben Studien ergeben, dass dies bei bis zu 20 % der Rechnungen der Fall ist. Die Daten unserer Plattform zeichnen ein ähnliches Bild: Rund 1,5 % der in Rechnung gestellten Beträge sind inkorrekt. Das klingt nach wenig, aber auch hier können falsch berechnete Mehrkosten einen großen Unterschied machen, wenn du in großem Umfang versendest.
Solche Rechnungsfehler können viele Gründe haben – falsch berechnete Zuschläge, fehlerhafte Gewichtsangaben oder menschliche Flüchtigkeitsfehler. Bei einer derart großen Menge an Rechnungen ist es kaum möglich, jede Abweichung manuell zu erkennen. Für wachsende Unternehmen können solche unbemerkten Fehler langfristig zu regelmäßigen Verlusten führen.
Aber das ist noch nicht alles. Falsche Rechnungen können sich auch negativ auf die Beziehung zu deinen Paketdiensten auswirken und verhindern, dass du deine Versandkosten langfristig in dein Budget einplanen kannst.
4. Betriebliche Risiken
Sich auf einen einzigen Paketdienst zu verlassen erscheint auf den ersten Blick einfacher als die Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern. Doch dieser Ansatz birgt einige Risiken: Ein Serviceausfall, plötzliche Preiserhöhungen oder Kapazitätsengpässe können deine Versandprozesse ins Stocken bringen und dazu führen, dass du die Erwartungen deiner Kunden nicht mehr erfüllst. Du musst dann mit Verzögerungen rechnen und bist nicht in der besten Position, um neue Verträge auszuhandeln.
Außerdem bist du weniger flexibel. Wenn du nicht mehrere Paketdienste miteinander kombinierst, hast du keine Möglichkeit, auf eine bessere Option umzusteigen, falls sich die Preise oder Serviceleistungen eines Anbieters ändern. Das kann zu plötzlichen Kostensprüngen und organisatorischem Chaos führen – besonders zur Peak Season oder bei unerwarteten Unterbrechungen.
4 Strategien für geringere Total Cost of Shipping
Du kannst deine Gesamtversandkosten nur senken, wenn du proaktiv und datengetrieben an die Sache herangehst. Hier sind ein paar Tipps, wie du das schaffst:
1. Proaktives Management
Um deine Versandprozesse wirklich in den Griff zu bekommen, musst du wissen, wie gut deine Paketdienste performen. Du solltest daher regelmäßig Kennzahlen wie SLA-Compliance, pünktliche Zustellungen, Ausnahmequoten und Zustellungszeiten auswerten, um versteckte Kostentreiber aufzudecken.
Paketdienste mit häufigen Verzögerungen oder SLA-Verstößen sorgen zum Beispiel für mehr WISMO-Anfragen und höhere Supportkosten. Wenn du diese Probleme gezielt angehst, steigerst du nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern optimierst auch deine Gewinnmargen.
Die Leistung deiner Paketdienste im Blick zu behalten, verschafft dir auch Vorteile bei Vertragsverhandlungen. Mit fundierten Daten kannst du:
- Schwachstellen aufzeigen: Du kannst Verzögerungen oder SLA-Verstöße mit präzisen Daten belegen.
- Optionen vergleichen: Setze deine Paketdienste ins Verhältnis zu Mitbewerbern, um die beste Wahl zu treffen.
- Clever verhandeln: Sichere dir bessere Konditionen, z. B. reduzierte Zuschläge oder bevorzugte Behandlung.
Transparenz macht hier den entscheidenden Unterschied. Wenn du die Leistung deiner Paketdienste im Blick behältst, kannst du sie in die Verantwortung nehmen, Trends wie saisonale Lieferprobleme frühzeitig erkennen und datengestützte Entscheidungen treffen, um deine Kosten unter Kontrolle zu halten.
“Wir haben das Gefühl, mehr die Kontrolle zu behalten. Mit Daten zur Performance von Paketdiensten können wir unsere Lieferprozesse besser verstehen. Sie geben uns einen besseren Anhaltspunkt bei der Auswahl von Paketdiensten und stärken unsere Verhandlungsposition, sodass wir bessere Konditionen aushandeln können.”
— Alex Formicola, Rosefield
2. Automatische Versandprozesse
Automatisierung kann deine Versandabläufe deutlich verbessern, indem sie Prozesse vereinfacht, Fehlerquellen minimiert und wertvolle Ressourcen schont. So löst du typische logistische Herausforderungen und gibst deinem Team mehr Freiraum für die wirklich wichtigen Aufgaben.
Ganz besonders lohnt sich eine Automatisierung für eine proaktive Kommunikation, denn automatische Tracking-Updates können WISMO-Anfragen um bis zu 45 % reduzieren! Das entlastet nicht nur deinen Kundenservice, sondern gibt dir auch die Möglichkeit, deine Kunden auf dem Laufenden zu halten und ihnen ein gutes Gefühl zu geben, während sie auf ihr Paket warten.
Doch nicht nur das: Mit Automatisierung kannst du auch verschiedene Lieferprobleme schnell und unkompliziert bewältigen. Bei Verspätungen, fehlenden Scans oder Adressfehlern können automatisierte Systeme zum Beispiel:
- Ausnahmesituationen sofort erkennen
- Kunden umgehend mit Updates benachrichtigen
- Workflows triggern, um Probleme schnell zu lösen, wie z. B. Sendungen umleiten oder Paketdienste kontaktieren.
Fortschrittliche Analysetools für den Versand gehen noch einen Schritt weiter und nutzen sowohl historische als auch Echtzeit-Daten, um eventuelle Verspätungen bei der Lieferung vorauszusagen. Diese Insights geben dir die Möglichkeit, Unterbrechungen proaktiv zu vermeiden und für eine reibungslose Liefererfahrung zu sorgen.
Automatisierung gibt dir auch einen besseren Einblick in die letzte Meile, damit du Probleme schnell lösen und teure Supportanfragen vermeiden kannst. Auch intern lohnt es sich, verschiedene Aufgaben zu automatisieren: Du kannst zum Beispiel automatisch Versandlabels erstellen, Paketdienste auswählen und Rechnungen überprüfen. Dadurch sparst du viel Zeit, vereinfachst die Workflows deiner Mitarbeitenden und reduzierst die allgemeine Fehlerquote.
3. Umfangreiches Portfolio an Paketdiensten
Wie bereits erwähnt, kann es ganz schön riskant sein, sich auf einen einzigen Paketdienst zu verlassen. Doch zum Glück ist es gar nicht so kompliziert, mit mehreren Anbietern zusammenzuarbeiten – mit einem geeigneten Tool kannst du die besten Paketdienste miteinander kombinieren und dein Portfolio stark ausbauen! So kannst du deine Logistikprozesse schützen und deine Ausgaben reduzieren.
Durch eine Zusammenarbeit mit mehreren Paketdiensten bist du wesentlich flexibler in verschiedenen Situationen. Du kannst:
- Auf Unterbrechungen reagieren: Wenn ein Paketdienst mit Verzögerungen, Ausfällen oder Streiks zu kämpfen hat, kannst du die Sendungen problemlos an einen anderen Dienstleister weiterleiten.
- Preisschwankungen kontrollieren: Mit mehreren Optionen bist du nicht an eine einzige Preisstruktur gebunden. Du kannst bessere Tarife aushandeln oder bei Bedarf zu günstigeren Anbietern wechseln.
- Paketdienste nach Bedarf auswählen: Einige Paketdienste sind in bestimmten Regionen, bei bestimmten Lieferzeiten oder bei der Handhabung spezieller Waren besonders gut. Durch Diversifizierung kannst du den besten Anbieter für jede Sendung wählen.
Du wirst staunen, wie viel du durch die Kombination mehrerer Paketdienste sparen kannst. Das liegt auch irgendwie auf der Hand: Wenn ein Unternehmen die Leistung und Tarife verschiedener Anbieter vergleichen kann, ist es viel wahrscheinlicher, dass es die günstigste Option findet.
4. Regelmäßige Audits
Versandrechnungen können voller Überraschungen stecken – wie Zuschläge, unbemerkte Anpassungen und Fehler, die still und heimlich dein Budget belasten. Deshalb sind regelmäßige Prüfungen eine clevere Methode, um den Überblick zu behalten. Sie helfen dir bei folgenden Punkten:
-
-
- Versteckte Versandkosten aufdecken: Du findest falsch berechnete Beträge, Zuschläge und Anpassungen, die nicht vereinbart waren.
- Geld zurückfordern: Du kannst Fehler identifizieren und verlangen, dass zu Unrecht bezahlte Gebühren erstattet werden.
- Bessere Verträge aushandeln: Du kannst die Erkenntnisse aus deinen Audits nutzen, um fairere Tarife mit Paketdiensten zu verhandeln und genauere Abrechnungen sicherzustellen.
-
Lähmt dich der Gedanke daran, alle Rechnungen manuell zu überprüfen? Dann lohnt sich eine Software zur Prüfung von Paketen, denn sie beschleunigt diesen Prozess stark.
Audits bei Paketen durchzuführen macht dein Business nicht nur profitabler, sondern bietet auch die perfekte Gelegenheit, um Verträge genauer unter die Lupe zu nehmen. Es kann gut sein, dass du Bedingungen oder Services darin findest, die sich nicht mehr für dich lohnen. Dann kannst du neu verhandeln und im Idealfall viel Geld sparen.
Noch dazu sicherst du nicht nur dein Budget ab, wenn du Versandrechnungen im Blick behältst – du gewinnst auch wertvolle Einblicke, mit denen du deine Paketdienst-Strategie optimieren und Ineffizienzen beseitigen kannst. So stellst du sicher, dass sich jede einzelne Ausgabe auch wirklich lohnt.
Beispiele aus der Praxis für die Gesamtversandkosten
Total Cost of Shipping erzielt echte Ergebnisse. Hier sind ein paar Erfolgsstories von Unternehmen, die mit TCS ihre Logistik verbessert und Kosten gesenkt haben:
Weniger WISMO-Anfragen
World Wide Lighting konnte durch proaktive Lieferbenachrichtigungen in Echtzeit seine Wo-ist-meine-Bestellung-Anfragen um 35 % reduzieren. Das verringert nicht nur Kosten für den Kundenservice, sondern erhöht auch die Kundenzufriedenheit.
“Im letzten Jahr sind unsere WISMO-Anfragen um 35 % gesunken. Gleichzeitig geben 9 von 10 Kunden an, unsere proaktive Lieferkommunikation sehr zu schätzen.”
— Carel van Boetzelaer, CEO World Wide Lighting
Rechnungsprüfungen und Kosteneinsparungen
Rechnungsprüfungen decken im Durchschnitt 1,5 % an versteckten Kosten auf – kleine Prozentsätze, die bei einem hohen Versandvolumen einen großen Unterschied machen können. XXL Nutrition versendet zum Beispiel mehr als 1,3 Millionen Pakete pro Jahr – und spart dadurch extrem viel Geld. Das Unternehmen setzt Versanddaten-Tools ein, um Fehler zu finden, Prozesse zu optimieren und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen es besser verhandeln und nicht eingehaltene Lieferversprechen schnell lösen kann.
„Durch die Tools für den Abgleich von Versanddaten und Rechnungen konnten wir falsch berechnete Gebühren aufdecken, Zeit und Geld sparen, und einen besseren Einblick in die Leistung unserer Paketdienste erhalten, um Probleme bei Bedarf schnell zu beheben.“
— René van der Zel, Gründer von XXL Nutrition
A/B-Tests mit neuen Paketdiensten
Anstatt auf gut Glück den Paketdienst zu wechseln, hat sich ein in 15 Ländern tätiges E-Commerce-Unternehmen für Beleuchtungsprodukte erst einmal mit der Auswertung von Daten beschäftigt: Nach A/B-Tests mit zwei Anbietern über mehrere Monate hinweg stellte sich heraus, dass es bei einem der Paketdienste 27 % der Versandkosten sparen konnte, ohne die Liefererwartungen zu beeinträchtigen.
Dabei ist das Unternehmen folgendermaßen vorgegangen:
- Die Leistung des aktuellen Paketdienstes wurde mit alternativen Optionen verglichen.
- Ein Teil des Versandvolumens wurde auf den neuen Paketdienst verlagert.
- Die Ergebnisse wurden über mehrere Monate hinweg gemessen.
- Kosteneinsparungen und Zuverlässigkeit wurden vor dem Anbieterwechsel bestätigt.
Zwei Szenarien: Günstige Tarife vs. Total Cost of Shipping
Eine kluge Versandstrategie berücksichtigt mehr als nur den Grundtarif – sie wertet auch die Gesamtversandkosten oder auch Total Cost of Shipping aus! Sehen wir uns einmal genauer an, wie groß die Unterschiede zwischen den beiden Ansätzen sind:
Faktor | Günstigster Paketdienst (4,90 €/Paket) | Szenario 2: Fokus auf TCS (5,10 €/Paket) |
Grundtarif | 4,90 € | 5,10 € |
Verspätete Lieferungen | Regelmäßige Verspätungen, frustrierte Kundschaft | Weniger Verspätungen durch proaktives Management |
WISMO-Anfragen | Hohes Volumen (11 €/Anruf), die zu hohen Support-Kosten führen | Weniger Anfragen dank proaktiver Updates |
Rechnungsfehler | ~ 5–6 % enthalten zu viel berechnete Gebühren | Regelmäßige Audits verhindern zu viel berechnete Gebühren |
Total Cost of Shipping | 5,60 €/Paket | 5,15 €/Paket |
Fazit zu beiden Szenarien
Während Szenario 1 auf den ersten Blick günstiger erscheint, summieren sich versteckte Kosten wie Lieferverzögerungen, steigende Supportausgaben und Rechnungsfehler schnell.
Szenario 2 hingegen zeigt, dass die Kontrolle über Total Cost of Shipping durch proaktive Kommunikation, regelmäßige Audits und die Beseitigung von Ineffizienzen zu insgesamt geringeren Kosten und zufriedeneren Kunden führt.
Deshalb solltest du nicht ausschließlich auf die Grundtarife achten, sondern eine TCS-Strategie verfolgen. Dann kannst du wesentlich mehr sparen und einen stärkeren, zuverlässigen Versandprozess etablieren, der dein Business langfristig erfolgreich macht.
Revolutioniere deine Versandstrategie noch heute
Hinter deinen Versandkosten steckt mehr als nur ein Grundtarif. Sie können auch versteckte Kosten enthalten, die durch Lieferverzögerungen und frustrierte Kunden entstehen, die wiederum eine Flut an WISMO-Anfragen auslösen und deinen Support überlasten. Auch inkorrekte Rechnungsfehler können deine Gewinnmarge langfristig schmälern.
Kommt dir das bekannt vor? Dann wird es höchste Zeit, eine neue Strategie auszuprobieren!
Lieferausnahmen, überhöhte Gebühren und abgewanderte Kunden – wann hast du dich das letzte Mal ausgiebig damit beschäftigt, wie diese Probleme dein Unternehmen belasten? Wenn es schon eine Weile her oder noch nie passiert ist, dann solltest du dringend etwas dagegen unternehmen.
Hier die guten Nachrichten: Es ist gar nicht so schwer, diese Herausforderungen zu meistern und Ordnung ins Chaos zu bringen. Mit einer Total Cost of Shipping-Strategie kannst du Kostentreiber aufdecken, deine Prozesse optimieren und Lieferprobleme in echte Chancen verwandeln.
Benötigst du eine kleine Starthilfe? Dann legen wir dir unsere Shipping Intelligence-Lösung ans Herz, mit der du die besten Optionen vergleichen kannst. Du erhältst wertvolle Insights zu deinen Versandprozessen und findest heraus, wie du so viel wie möglich sparen kannst.
Und nicht vergessen: Versand muss nicht teuer oder kompliziert sein, solange du ein paar Punkte beachtest. Verändere noch heute etwas – deine Kundschaft, dein Business und dein zukünftiges Ich werden es dir danken!